So lautlos wie meine Gedanken, so verhallen auch meine Schritte - unbemerkt - in der Stille dieser Nacht.
Nur das Rascheln der Blätter lässt ahnen, welch` barsches Schicksal hier manch einem ist widerfahren.
Bei jedem Atemzug lässt die Kälte Raureif in die Lüfte schlagen; die Einsamkeit bringt mir dämonisches Unbehagen.
Des Herzens schlagende Kraft vermischt sich mit dem Donnern des Gewitters, in dieser vernebelten Nacht.
Auf den Dächern prasselt nun der Regen, so unaufhörlich, wie die Bäume sich bewegen.
Grelle Blitze zucken auf und nieder, groteske Schatten schlagen mir in die Glieder.
Und so wie die Zeit spürbar hier verrinnt, jeder Gedanke ein Netz sich spinnt, welches aus erlebten und erträumten beginnt zu leben, anfängt sich zu senken und sich zu heben.
Mein Leben sich langsam im Nebel verliert und das Zeitlose mich gänzlich ganz berührt.
Es versucht mich zu greifen und mich zu packen und ein kalter Schauer läuft hinunter meinem Nacken.
Da bleibt nur noch ein gewaltiger Schluss:
Nur der Ängstliche - vor Angst einmal sterben muss!